Die Leistung im Überblick
Ziel der Vorsorge
Längere Bildschirmarbeit kann zu körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Augenproblemen und muskulären Verspannungen führen. Die Vorsorge soll gesundheitliche Risiken bei der Bildschirmarbeit frühzeitig erkennen und präventive Maßnahmen unterstützen.
Angebotsvorsorge
Bei Tätigkeiten an Bildschirmgeräten muss der Arbeitgeber Angebotsvorsorge anbieten. Sie enthält das Angebot einer angemessenen Untersuchung der Augen und des Sehvermögens. Eine dadurch als erforderlich erkannte augenärztliche Untersuchung ist zu ermöglichen. Der Anspruch setzt weder eine vorherige Bitte der Beschäftigten noch eine tägliche Mindestdauer von zwei Stunden voraus.
Ihre Verantwortung als Arbeitgeber
Arbeitgeber müssen für ergonomische Arbeitsplätze sorgen, dazu gehören höhenverstellbare Stühle, korrekt ausgerichtete Monitore und die Möglichkeit zu regelmäßigen Pausen. Schulungen zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes sind ebenfalls sinnvoll.
Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Anamnese:
Abfrage von Beschwerden, wie Augenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen oder Rückenschmerzen.
Sehtest:
Kontrolle der Sehfähigkeit, insbesondere bei Naharbeit, um mögliche Sehschwächen frühzeitig zu erkennen und die Notwendigkeit einer Bildschirmarbeitsplatzbrille zu prüfen.
Beratung zu ergonomischen Maßnahmen:
Empfehlungen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, zu regelmäßigen Pausen und zu Bewegungsausgleich bei der Bildschirmarbeit.