Die Leistung im Überblick
Ziel der Beurteilung
Mitarbeiter in Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten tragen eine besondere Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr oder im Betrieb von Maschinen. Diese Beurteilung dient der Überprüfung der körperlichen und geistigen Eignung, insbesondere in Hinblick auf die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit.
Angebot
Arbeitsmedizinische Vorsorge nach der ArbMedVV umfasst keinen Nachweis der gesundheitlichen Eignung für berufliche Anforderungen. Die hier angebotene Eignungsbeurteilung ist deshalb von der Vorsorge zu unterscheiden. Ob und auf welcher Grundlage sie im konkreten Beschäftigungsverhältnis erforderlich ist, ist gesondert zu klären.
Ihre Verantwortung als Arbeitgeber
Die angebotene Eignungsbeurteilung ist von arbeitsmedizinischer Vorsorge zu unterscheiden. Die Grundlage, der Anlass und der Umfang einer verlangten Eignungsbeurteilung sind für die konkrete Tätigkeit gesondert zu klären; aus der ArbMedVV folgt keine allgemeine Pflicht zu regelmäßigen Eignungsprüfungen.
Ablauf der Eignungsbeurteilung
Anamnese:
Abfrage von Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme, die die Fahrtauglichkeit beeinflussen könnten.
Körperliche Untersuchung:
Überprüfung der allgemeinen Gesundheit, mit besonderem Fokus auf das Herz-Kreislauf-System und die Sinnesorgane. Dazu kommen Urinstatus, Blutdruckmessung sowie Ruhe-EKG.
Sehtest und Hörtest:
Kontrolle der Seh- und Hörfähigkeit sowie des Gesichtsfeldes, die für die sichere Ausführung der Tätigkeit erforderlich sind.