Die Leistung im Überblick
Ziel der Vorsorgeuntersuchung / Beurteilung
Atemschutzgeräte der Gruppe 3 (Gerätegewicht über 5 kg), kommen bei extremen Belastungen, etwa in stark belasteten Umgebungen, zum Einsatz. Die Vorsorge dient der individuellen gesundheitlichen Beratung und Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheitsstörungen. Sie umfasst keinen Nachweis gesundheitlicher Eignung.
Vorsorgepflicht / Beurteilung
Bei Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppe 3 erfordern, muss der Arbeitgeber vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen Pflichtvorsorge veranlassen. Diese Vorsorge ist kein gesundheitlicher Eignungsnachweis.
Ihre Verantwortung als Arbeitgeber
Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Atemschutzgeräte der Gruppe 3 nur von geeigneten Personen getragen werden und regelmäßig gewartet sowie überprüft werden.
Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Anamnese:
Abklärung von gesundheitlichen Risiken, insbesondere im Bereich der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems und der allgemeinen körperlichen Belastbarkeit.
Körperliche Untersuchung:
Überprüfung der Lungenfunktion, um sicherzustellen, dass die Belastung durch das Tragen der Atemschutzgeräte ohne gesundheitliche Risiken möglich ist. Dazu kommen Blutbild, Urinstatus und Blutdruckmessung sowie Ruhe-EKG, Hör- und Sehtest gegebenenfalls Ergometrie.
Lungenfunktionstest:
Test zur Überprüfung der Atemkapazität unter körperlicher Belastung.