Die Leistung im Überblick
Ziel der Vorsorgeuntersuchung
Feuchtarbeit, also Tätigkeiten, bei denen die Haut häufig und über längere Zeit Feuchtigkeit, Chemikalien oder mechanischen Belastungen ausgesetzt ist, kann zu Hauterkrankungen wie Dermatitis oder Ekzemen führen. Die Vorsorge soll Hauterkrankungen frühzeitig erkennen und präventive Maßnahmen fördern.
Vorsorgepflicht und -angebot
Bei Feuchtarbeit von regelmäßig vier Stunden oder mehr je Tag muss Pflichtvorsorge veranlasst werden. Bei regelmäßig mehr als zwei Stunden je Tag ist Angebotsvorsorge anzubieten, sofern nicht bereits Pflichtvorsorge erforderlich ist. Weitere Vorsorgeanlässe durch Gefahrstoffe sind gesondert zu prüfen.
Ihre Verantwortung als Arbeitgeber
Neben der Vorsorge müssen Arbeitgeber geeignete Schutzausrüstung bereitstellen und Arbeitsabläufe so gestalten, dass die Hautbelastung möglichst gering bleibt. Dazu gehören Pausenregelungen und die Bereitstellung von Hautschutz- und Pflegeprodukten.
Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Anamnese:
Abfrage von Hautproblemen oder Allergien sowie eine Dokumentation der arbeitsbezogenen Belastungen.
Körperliche Untersuchung:
Fokus auf den Zustand der Haut, besonders der Hände und Unterarme, um erste Anzeichen von Hautschäden zu erkennen.
Beratung zu Schutzmaßnahmen:
Schulung über den richtigen Umgang mit Feuchtigkeit und Chemikalien, die Wahl geeigneter Hautschutzmittel und Handschuhe sowie die richtige Hautpflege.