Die Leistung im Überblick
Ziel der Vorsorgeuntersuchung
Schweißarbeiten können zu einer erheblichen Belastung der Atemwege führen, insbesondere durch das Einatmen von Schweißrauchen, die giftige Metalle oder Chemikalien enthalten können. Die Vorsorge soll gesundheitliche Schäden durch Schweißrauche, wie Lungenerkrankungen, verhindern.
Vorsorgepflicht und -angebot
Beim Schweißen und Trennen von Metallen ist bei Überschreitung einer Luftkonzentration von 3 mg/m³ Schweißrauch Pflichtvorsorge zu veranlassen. Bei Einhaltung dieser Konzentration ist Angebotsvorsorge anzubieten, sofern nicht weitere Gefahrstoffe oder andere Anlässe eine Pflichtvorsorge erforderlich machen.
Ihre Verantwortung als Arbeitgeber
Neben der Durchführung der Vorsorge müssen Maßnahmen zur Minimierung der Exposition gegenüber Schweißrauchen getroffen werden, wie der Einsatz von Absaugvorrichtungen und das Bereitstellen von Atemschutzmasken.
Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Anamnese:
Abfrage von Atemwegsbeschwerden oder Vorerkrankungen, die durch das Einatmen von Schweißrauchen verschlimmert werden könnten.
Körperliche Untersuchung:
Überprüfung des Atemwegs- und Lungenzustands, um erste Anzeichen von Beeinträchtigungen festzustellen.
Lungenfunktionstest:
Messung der Atemkapazität, um eventuelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen.