Die Leistung im Überblick
Ziel der Vorsorgeuntersuchung / Beurteilung
Atemschutzgeräte der Gruppe 2 (Gerätegewicht zwischen 3 und 5 kg oder Atemwiderstand über 5 mbar) werden bei moderaten Belastungen getragen, wie bei Tätigkeiten mit höheren Staub oder Chemikalienkonzentrationen. Die Vorsorge dient der individuellen gesundheitlichen Beratung und Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheitsstörungen. Sie umfasst keinen Nachweis gesundheitlicher Eignung.
Vorsorgepflicht / Beurteilung
Bei Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppe 2 erfordern, muss der Arbeitgeber vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abständen Pflichtvorsorge veranlassen. Diese Vorsorge ist kein gesundheitlicher Eignungsnachweis.
Ihre Verantwortung als Arbeitgeber
Die richtige Auswahl der Atemschutzgeräte und die regelmäßige Schulung der Beschäftigten im Umgang mit diesen Geräten sind entscheidend, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Anamnese:
Abfrage von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Beschwerden sowie eine allgemeine Untersuchung des Gesundheitszustandes.
Körperliche Untersuchung:
Überprüfung der Lungenfunktion, um sicherzustellen, dass die Belastung durch das Tragen der Atemschutzgeräte ohne gesundheitliche Risiken möglich ist. Dazu kommen Blutbild, Urinstatus und Blutdruckmessung sowie Ruhe-EKG, Hör- und Sehtest.
Lungenfunktionstest:
Kontrolle der Atemleistung, um die körperliche Belastbarkeit bei der Nutzung des Atemschutzes zu überprüfen.